Detroit/New York. Mit gemischtem Erfolg haben die deutschen Autobauer im Dezember in den USA Autos verkauft. Bis auf VW lagen aber alle deutschen Autobauer im Gesamtjahr im Plus und wuchsen beim Absatz nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) gegen den Trend insgesamt um ein Prozent. Der Marktanteil der Deutschen im Pkw-Bereich stieg dadurch auf zehn Prozent, so der VDA.
BMW verkaufte im Dezember sowie im Gesamtjahr 2007 in den USA mehr Fahrzeuge als im Jahr zuvor. Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl der abgesetzten Fahrzeuge um 7,1 Prozent auf 335.840 gestiegen, teilte BMW am Donnerstag mit. Die sei das beste Jahresergebnis für die Marken BMW und Mini, das jemals erzielt worden sei. Im Monat Dezember fiel das Plus geringer aus. Die US-Tochter des Münchener Konzerns erreichte einen Absatzzuwachs von einem Prozent bei 33.761 Fahrzeugen. Insgesamt verbuchte die Marke BMW im Dezember einen Rückgang von 2,4 Prozent, wobei der Pkw-Absatz um sechs Prozent sank. Mini erzielte hingegen im letzten Monat einen Absatzsprung von 44,1 Prozent auf 3562 Autos.
Auch VW konnte seinen Absatz im Dezember erhöhen. Insgesamt habe Volkswagen of America in dem Monat 20.543 Fahrzeuge der Marke VW verkauft, 3,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen mit. Im Gesamtjahr ging der Absatz um 1,9 Prozent auf 235.140 Neuwagen zurück.
Der US-Absatz bei der Daimler-Kernmarke Mercedes-Benz ist im Dezember gesunken. Die Mercedes Car Group setzte mit 27.301 Fahrzeugen 2,9 Prozent weniger Fahrzeuge ab als ein Jahr zuvor. Im gesamten Jahr 2007 verkaufte der Konzern in den USA 253.433 Fahrzeuge - dies entspricht einem Plus von 2,2 Prozent.