New York/München. Mit unterschiedlichem Erfolg haben die deutschen Autobauer in den USA im Juli ihre Fahrzeuge verkauft. BMW hat den Absatz kräftig gesteigert. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat seien die Verkäufe um 20,1 Prozent auf 28.364 Fahrzeuge geklettert, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Woodcliff Lake mit. Von der Marke BMW wurden mit 24.295 Stück 21,0 Prozent mehr abgesetzt. Die Marke Mini verkaufte sich 4069 mal, das waren 15,3 Prozent mehr als im Juli 2006. Auch die Volkswagen-Tochter Audi hat den Absatz in den USA im Juli gesteigert. Es seien 7127 Fahrzeuge und damit 1,7 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat verkauft worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Auburn Hills mit. Seit Jahresanfang steigerte Audi den Absatz um 11,3 Prozent zum Vorjahr auf 52.838 Stück. Auch Porsche hat im Juli auf dem nordamerikanischen Markt mehr Fahrzeuge ausgeliefert als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Verkäufe sei um zwei Prozent auf 3.414 gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mit.
DaimlerChrysler hingegen hat im Juli in den USA weniger Autos verkauft als ein Jahr zuvor. Insgesamt sei der Absatz des Konzerns um 9 Prozent auf 156.314 Fahrzeuge zum entsprechenden Vorjahresmonat gesunken, teilte der Konzern am Mittwoch in New York mit. Mercedes-Benz USA habe mit 18.586 Fahrzeugen 14 Prozent weniger verkauft. Die Chrysler Group habe mit 137.728 verkauften Stück ein Minus von 8 Prozent verzeichnet. Auch Volkswagen hat im Juli in den USA weniger Autos verkauft. Im Vergleich zum Juli 2006 seien die Verkäufe um 13,1 Prozent auf 19.653 zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Auburn Hills mit. In den ersten sieben Monaten diesen Jahres sei der Absatz um 3 Prozent zurück gegangen, hieß es weiter.