Washington. Kaliforniens Umweltbehörde CARB (California Air Resources Board) hat angekündigt, die Umrüstungspläne von Volkswagen länger zu prüfen als zunächst geplant. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Behörde will nun erst am 14. Januar bekannt geben, ob sie mit den Vorschlägen von VW zur Umrüstung der von Abgas-Skandal betroffenen Dieselfahrzeuge einverstanden ist. Ursprünglich war ein etwa drei Wochen früherer Termin angekündigt worden.
VW habe diese Woche neue Informationen geschickt, deren Prüfung eine Verlängerung der Frist notwendig mache, gab das CARB bekannt. Die Lösungsvorschläge der Wolfsburger lagen seit dem 23. November bei der Behörde. Bis Anfang Februar muss VW Vorschläge für die Umrüstung der Sechszylinder-Diesel mit drei Litern Hubraum vorlegen. Diese Motoren sind auch in Modellen von Porsche verbaut worden.
Mitte September hatten US-amerikanische Umweltbehörden aufgedeckt, dass der VW-Konzern über Jahre hinweg in rund 500.000 Diesel-Fahrzeugen in den USA eine Manipulationssoftware eingebaut hat, die dafür sorgt, dass die Autos auf dem Prüfstand weniger Schadstoffe ausstoßen als im Alltagsbetrieb auf der Straße.