München. Der US-Markt hat weiter an Fahrt gewonnen. Im Februar wurden insgesamt 1.149.432 Fahrzeuge (plus 16 Prozent) verkauft. 245.574 Autos mussten in diesem Zusammenhang in die USA importiert werden.
Alle deutschen Hersteller konnten ihre Auslieferungen im Februar steigern, allen voran der VW-Konzern, der auf ein Plus von 34 Prozent kommt. Insgesamt hat der Wolfsburger Autobauer 39.234 Fahrzeuge verkauft. Beliebtestes Modell war – wie auch schon in den Vormonaten – der Jetta, der 12.838 Mal abgesetzt wurde. Ordentlich zulegen konnte auch der neue Beetle, den VW zum Mittelpunkt seiner diesjährigen Super Bowl-Werbung gemacht hat – er ist im Februar an 1303 Kunden ausgeliefert worden. Auch der Passat, den VW eigens in der dafür gebauten Produktionshalle in Chattanooga fertigen lässt, konnte seinen Absatz deutlich steigern: 8189 Auslieferungen entsprechen einem Zuwachs von 11.434 Prozent. Auch die VW-Tochter Audi konnte im Februar deutlich zulegen. Die Ingolstädter haben 8531 Autos verkauft, das macht unterm Strich ein Plus von zehn Prozent.
Zweitbester deutscher Autobauer ist die BMW Gruppe – sie verbuchte im Februar ein Plus von 31 Prozent, was 26.216 verkauften Autos entspricht. Die Marke BMW kommt auf 21.204 verkaufte Fahrzeuge, die BMW-Tochter Mini konnte im Februar insgesamt 4980 Fahrzeuge absetzen und damit ein Plus von 42 Prozent einfahren. Hinter VW und BMW reiht sich Daimler ein. Die Stuttgarter haben 19.683 Autos verkauft (plus 18 Prozent). Beliebtestes Modell war hier die C-Klasse, die 5240 neue Kunden fand. Mit 2149 abgesetzten Fahrzeugen konnte der Sportwagenhersteller Porsche ein Plus von immerhin sechs Prozent verbuchen.
Auch der südkoreanische Autobauer Hyundai-Kia konnte seine Verkäufe im Februar weiter steigern. Insgesamt wurden 96.189 Fahrzeuge der Marken Hyundai und Kia verkauft – das entspricht einem Plus von 26 Prozent. Mit dem jüngst in Genf präsentierten neuen Kia Cee‘d wollen die Koreaner ihre Wachstumsstrategie fortsetzen und dem Konkurrenten Volkswagen zusätzliche Kunden abjagen. Auch Toyota konnte im Februar Boden gut machen. Der Autobauer hat insgesamt 159.423 Autos verkauft und damit ein Plus von 12 Prozent erzielt. Weniger gut lief es im Februar für den Autobauer Mitsubishi. Die Japaner haben lediglich 4736 Fahrzeuge verkauft und müssen daher ein Minus von 31 Prozent verkraften. (Foto: Volkswagen)