New York. Horrorstart des US-Automarkts ins neue Jahr: Die dramatische Absatz-Talfahrt hat sich nochmals stärker als befürchtet beschleunigt. Mit 655.200 Fahrzeugen wurden 37 Prozent weniger Autos verkauft als im Vorjahresmonat. Bei der ums Überleben kämpfenden Opel-Mutter General Motors (GM) brachen die Verkäufe im Januar um rund die Hälfte ein, beim Chrysler-Konzern sogar noch stärker. Auch für die anderen Hersteller einschließlich der deutschen Autobauer ging es steil bergab.
GM verkaufte im Januar auf dem Heimatmarkt mit knapp über 129.000 Autos 49 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Hersteller am Dienstag in Detroit mitteilte. Beim zweitgrößten US-Autobauer Ford brach der Absatz um 39 Prozent auf rund 90.600 Wagen ein. Die Nummer drei, Chrysler, traf es am schlimmsten mit einem Absturz um fast 57 Prozent auf etwas mehr als 62.000 Stück.
GM und Chrysler können derzeit nur mit staatlichen Notkrediten überleben. In zwei Wochen müssen sie Pläne für ihre Zukunftsfähigkeit vorlegen. Sie starteten gerade neue Abfindungsprogramme zum Jobabbau. Ford will bisher ohne staatliche Rettung auskommen.