New York. Die Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den USA haben im April um knapp 20 Prozent auf 982.302 Einheiten zugelegt. Die deutschen Hersteller gaben dabei eine gute Figur ab. Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen (VW) hat seinen US-Absatz im April kräftig gesteigert. Mit 23.135 Fahrzeugen seien 42 Prozent mehr verkauft worden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Montag in Herndon (Virginia) mit. Seit Jahresanfang legte der Absatz von VW-Fahrzeugen in den USA um 39,4 Prozent auf 81.418 Stück zu. Erfolgreich schloss auch die VW-Tochter Audi den April in den USA ab. Mit 9319 Fahrzeugen wurden 32,9 Prozent mehr Audi verkauft worden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Seit Jahresanfang kletterte der Absatz um 34,3 Prozent auf 30.634 Stück.
Daimler setzte fast 19 Prozent mehr Fahrzeuge in den USA ab. Insgesamt wurden rund 18.900 Wagen der Marken Mercedes-Benz Pkw, Smart und des Transporters Sprinter ausgeliefert. Dabei waren die Verkäufe der Stadtwagenmarke Smart erneut rückläufig. Sie sanken um fast die Hälfte auf nur noch 680 Stück. Nach den ersten vier Monaten des Jahres sieht das Bild mit einem Rückgang von gut zwei Drittel auf 2100 Wagen noch düsterer aus. Die Kernmarke Mercedes-Benz legte dagegen im April um 21 Prozent auf über 17.600 Fahrzeuge zu. Verkaufsschlager blieb im April die C-Klasse mit gut 4600 verkauften Autos. Die neue E-Klasse konnte ihren Absatz auf über 4500 Stück im Vergleich zum Vorjahresmonat mehr als verdoppeln. Von Januar bis April betrug das Plus bei Mercedes-Benz Pkw 22 Prozent auf fast 66.900 Wagen. Vom Sprinter wurden im April allein 600 Stück abgesetzt, nach vier Monaten waren es über 1900 Wagen. Der Transporter wird erst seit diesem Jahr in den USA vertrieben.