Köln. Im Rahmen des Projekts "Zurück auf die richtige Bahn - vom Straftäter zum Seifenkisteningenieur" sollen 27 junge Haftentlasse eine Seifenkiste bauen, die Anfang September beim achten Seifenkistencup in Leverkusen-Edelrath an den Start gehen soll. Unterstützung bekommen sie von den Toyota-Ingenieuren und dem Kölner Ehrenfelder Neuwagenvermittler MeinAuto.de.
Wie Toyota am Dienstag mitteilte, haben sich sechs der insgesamt 27 Haftentlassenen am Bau des hölzernen Rennboliden beteiligt. In mehr als 250 Arbeitsstunden wurde die Seifenkiste zusammengeschraubt, dem TÜV vorgestellt und im Toyota-Windkanal getestet. Auf der 700 Meter langen Rennstrecke soll der hölzerne Renner Geschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometer erreichen - vorausgesetzt die Tüftler feilen noch an der Aerodynamik und am Gewicht. Der Tipp vom Profi: "Schaut in die Natur, seht Euch Vögel oder Fische an. Die sind vorne sanft und spitzer zulaufend", so Chris Hebert, Head of Aerodynamics bei Toyota. Er bemängelt die zu steile Front, den am Fahrerhelm geteilten Luftstrom und eine zu geringe Gesamtlänge. Bis zum 8. September haben die jungen Erwachsenen noch Zeit um nachzubessern, dann heißt es: Start frei für die Seifenkisten.Toyota unterstützt Ex-Häftlinge
Im Rahmen des Projekts "Zurück auf die richtige Bahn - vom Straftäter zum Seifenkisteningenieur" unterstützen der Autobauer Toyota und der Kölner Neuwagenvermittler MeinAuto.de 27 Haftentlassene beim Bau einer Seifenkiste. Der hölzerne Rennbolide soll beim Seifenkistencup in Leverkusen-Edelrath an den Start gehen.
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