Berlin. Obwohl Toyota in diesem Jahr bereits das Absatzziel nach unten korrigieren musste, hält der Importeur großes Wachstum für möglich. "Bei einem Marktanteil von 4,3 Prozent gibt es noch 95,7 Prozent Nicht-Toyota-Fahrer, das müssen wir ändern", sagt Markus Schrick, Präsident von Toyota Deutschland, auf dem Automobilwoche Kongress in Berlin. Demnach hält das Unternehmen an dem Ziel, im Jahr 2010 einen Marktanteil von fünf Prozent zu erreichen, fest. "Allerdings müssen wir das Ziel, dann 200.000 Autos zu verkaufen, wohl um ein bis zwei Jahre nach hinten verschieben", räumt Schrick ein.
Toyota werde sich als Alternative zu den nationalen Volumenhersteller positionieren. "Unsere Kunden müssen künftig stolz auf ihr Auto sein", sagt Schrick und muss zugeben, dass dies derzeit "noch nicht immer der Fall ist". Naturgemäß setzt Schrick große Hoffnungen auf den Erfolg seiner Hybird-Modelle. "Das alle deutschen Hersteller an dieser Technik arbeiten, wird uns sicher zu gute kommen". Die Japaner bieten bei den Marken Toyota und Lexus schon heute insgesamt vier Hybrid-Modelle an. Für sein Vertriebsnetz gab Schrick die Maxime aus, dass jeder Vertriebspartner "der beste Händler vor Ort sein muss." Das Vertriebsnetz hat seine Investitionen von 2004 bis 2008 auf 71 Prozent pro Jahr auf 120 Millionen Eruo gesteigert.