München. Es hatte fast zu gut geklungen um wahr zu sein: Ein Tesla S für eine Leasingrate von 500 Euro. So war Tesla Chef Elon Musk vergangene Woche verstanden worden, als er eine Leasing-Partnerschaft mit Sixt ankündigt. Wie sich jetzt herausstellte, war es zu gut, um wahr zu sein, denn offenbar wurde Musk missverstanden. Inzwischen hat das Unternehmen Details zu den geplanten Leasingangeboten genannt. Demnach kommt man nur dann in die Nähe der genannten 500 Euro, wenn man von den Leasingraten, die bei einer Anzahlung von zehn Prozent und einer Laufzeit von 36 Monaten zwischen 735 und 860 Euro betragen sollen, die Kostenvorteile des Elektroautos einrechnet.
Im Einzelnen rechnet Tesla dabei eine Benzinkostenersparnis zwischen 135 und 225 Euro im Monat, 20 Euro durch die Befreiung von der Kfz-Steuer und 42 Euro aus einem Vorteil bei der Firmenwagenbesteuerung ein. Zudem eine Energiewendeprämie, die das Unternehmen Kunden zahlen will, die Ökostrom beziehen. Hier bietet Tesla an, höhere Kosten für den Ökostrom des gesamten Haushalts bis zu einer Höhe von 250 Euro auszugleichen.