Frankfurt. Ohne überzeugendes Marketing und konstruktive Unterstützung durch die Politik bleibt die Autoindustrie auf den Kosten für den Klimaschutz sitzen. Denn die große Mehrheit der deutschen Autofahrer ist zwar über den Zusammenhang von CO2-Emissionen und Treibhauseffekt informiert, aber nur die wenigsten ziehen aus dieser Einsicht Konsequenzen für das eigene Fahr- und Kaufverhalten, wie aus einer Umfrage für die Studie "The Automotive Industry and Climate Change" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervorgeht.
So stoßen Pkw mit Hybrid-Antrieb bei knapp jedem dritten Autofahrer auf Interesse, aber nur jeder fünfte ist dazu bereit, für die teure Technologie einen höheren Kaufpreis zu zahlen. "Auch die Vergangenheit zeigt, dass Erfolge der Automobilhersteller bei der Verbrauchsreduzierung der Motoren durch die Präferenz der Kunden nach mehr Leistung, Komfort und Sicherheit förmlich aufgefressen wurden. Hier müssen die Hersteller ansetzen," sagt Felix Kuhnert, Leiter der Automobilberatung bei PwC.