Prag. Der tschechische Autohersteller Skoda will seine weltweite Vertriebspräsenz verstärken und neue Absatzregionen erschließen. Das Management der VW-Tochtergesellschaft führt derzeit eine Machbarkeitsstudie durch, um den Markteintritt in Mexiko zu prüfen. Dort sei der Absatz von 10.000 bis 15.000 Einheiten der Typen Fabia und Octavia "durchaus denkbar", so Skoda-Vertriebs- und Marketingvorstand Detlef Schmidt. Auch der Aufbau eines Händlernetzes in Australien wird erwogen.
Spekulationen um die Entwicklung eines preisgünstigen Skoda-Cabriolets wies Schmidt zurück: "In dieser Nische wären wir überflüssig." Wachstumspotenzial sieht der Skoda-Vorstand hingegen bei "multivariablen Versionen", etwa einem Derivat auf Basis des Kompaktwagens Fabia mit "hochflexibler Raumgestaltung". Eine Sportversion des Fabia wird Skoda voraussichtlich zur IAA 2003 präsentieren.