Schanghai. In der ostchinesischen Hafenstadt hat die tschechische VW-Marke Skoda erstmals Fahrzeuge des Typs Octavia aus lokaler Produktion an Kunden übergeben. Die technisch auf dem VW Golf basierenden Mittelklassemodelle entstehen in Lizenzfertigung im Werk Shanghai Volkswagen (SVW) und werden über rund 50 exklusive Skoda-Showrooms in China vertrieben.
Im Rahmen einer eigens anberaumten Präsentation sagte Fred Kappler, als Mitglied des Skoda-Vorstands verantwortlich für Vertrieb und Marketing:
"China wurde zu einem der Schlüsselmärkte im Rahmen der globalen Strategie von Skoda und spielt eine sehr wichtige Rolle in der künftigen Entwicklung unserer Marke". Nach Aufnahme der Fertigung weiterer Skoda-Modelle, Insider sehen hier gute Chancen für die nächste Auflage der großen Limousine Superb sowie im Hinblick auf das für 2009 avisierte Kompakt-SUV Yeti, will Skoda jährlich rund 100.000 Einheiten im Reich der Mitte montieren.
Im Gespräch mit "Automobilwoche online" am Rande der Shanghai Motor Show hatte Winfried Vahland, Chef der Volkswagen Group China, erst vor kurzem ein klares Bekenntnis zum Ausbau der Aktivitäten auf dem zweitwichtigsten Auto-Markt der Welt gegeben: "Wir werden auch in China in den nächsten Jahren ein Modellfeuerwerk zünden", so der frühere Vize-Chef von Skoda.
"Wichtige Neuerungen" der tschechischen Marke für die lokale Fertigung und den Verkauf auf dem chinesischen Markt seien "in Vorbereitung".