Bamberg. Die Qualität der Neufahrzeuge von Toyota hat sich seit 2005 verschlechtert, so ein Detailergebnis der diesjährigen Kfz-Händlerzufriedenheitserhebung der Bamberger Forschungsstelle Automobilwirtschaft (FAW). Die seit 2005 zu beobachtenden Qualitätsdefizite beim einstigen Sieger Toyota hätten sich in diesem Jahr deutlich verstärkt, so FAW-Leiter Wolfgang Meinig.
Demnach landet die japanische Marke in der Qualitätseinschätzung der Händler über alle untersuchten 25 Fabrikate nur noch auf Platz 15. Zum Vergleich: 2005 belegte Toyota noch den vierten Platz. „Nachlassende Zufriedenheit der Kfz-Händler“, so Meinig, „ist ein oft unterschätzter Früh-Indikator für Unternehmensmisserfolg“. Dies spiegele sich, so Meinig, auch in der überdurchschnittlich häufigen Zahl von Produktrückrufen der letzten 24 Monate bei Toyota.
Qualitätsaufsteiger des Jahres 2007 hingegen ist Mercedes-Benz. Der Stuttgarter Autobauer konnte seine Händler in Sachen Qualität wieder mehr überzeugen als in den Jahren zuvor und rückte vom 23. Platz auf Platz 13 vor. Noch vor zwei Jahren landete Mercedes auf dem letzten Rang. Offenbar, so Meinig, habe sich das konsequente Umsetzen der "Qualitätsoffensive" ausgezahlt. Allerdings sei man vom Qualitätsimage der 90er Jahre noch ein gutes Stück entfernt.
Am zufriedensten mit der Neufahrzeugqualität sind derzeit – wie schon in den beiden Jahren zuvor – die Subaru-Händler. Das Schlusslicht bei der Bewertung der Fahrzeugqualität bildet Peugeot.