Hamburg. Die geplante Verbindung von Porsche und VW zu einem "integrierten Automobilkonzern" stößt in der Banken- und Börsenszene nach wie vor auf größtes Interesse. Nahezu täglich sorgen neue Meldungen über mögliche Investoren (Emirat Katar, Daimler-Konzern) und die zeitlichen Perspektiven einer VW-Porsche-Allianz für Aufsehen in der Fahrzeugbranche. Am heutigen Freitag (26. Juni) holte Automobilwoche erneut aktuelle Einschätzungen von Finanzexperten ein.
"Selbst wenn Porsche seine Optionen auf VW-Aktien an Katar übertragen könnte, wäre damit die Refinanzierung des laufenden Geschäfts noch nicht in trockenen Tüchern" sagte Arndt Ellinghorst, Leiter des Automotive Research von Credit Suisse in London, im Gespräch mit dieser Zeitung. "Eine Lösung der Porsche-Probleme zusammen mit VW ist daher – auch für das Emirat Katar – zwingend notwendig", so der Analyst weiter.