München. Basis des Rankings und der Vergabe der TopCareer Awards ist eine vom Institut für Automobilwirtschaft (IFA) jährlich durchgeführte Studie. Gesamtsieger 2014 ist mit einer Note von 1,39 Porsche, gefolgt von Audi (1,50) und BMW (1,54) – auf einer Notenskala von 1 (sehr attraktiv) bis 6 (unattraktiv). Die In der Kategorie Automobilzulieferer siegt Bosch (1,62). Bei den Automobilhändlern ging der Preis an die Emil Frey Gruppe. Bei den Herstellerbanken führt die BMW-Bank das Ranking an, während bei den Non-captives die Santander Consumer Bank vorne liegt. Als Branchendienstleister kann sich in diesem Jahr die Porsche-Tochter MHP mit dem ersten Rang schmücken.
Auf den Plätzen zwei bis fünf liegen bei den Autohändlern: Wellergruppe, Fahrzeugwerke Lueg, Senger Group und Gottfried-Schultz-Gruppe; bei den Zulieferern: ZF, Continental, Magna Steyr und Michelin; bei den Herstellern: BMW, Audi, Mercedes-Benz und Volkswagen; bei den herstellereigenen Banken: Porsche Financial Services, Mercedes-Benz Bank, Volkswagen und Toyota Financial Services; bei den markenfreien Banken:die Autobank, BDK Bank, CommerfFinanz und Bank 11.
Über verschiedene Internetportale hatte das IFA 354 Studierende aus technisch- und betriebswirtschaftlich sowie gleichzeitig branchenbezogen ausgerichteten Studiengängen für die Umfrage gewonnen. Studiendekan Prof. Stefan Reindl, der die Studie initiiert hat, sieht das als gute Rücklaufquote: „Bei einer Abschätzung der Studierendenzahlen hinsichtlich eines eindeutigen Branchenbezugs kommt man auf Studierendenzahlen zwischen 7.000 und 9.000 Bachelor- und Masteraspiranten für Deutschland“, so der Studiendekan.
Die Untersuchung, die auf einer Online-Befragung im September und Oktober 2014 basiert, zeigt, dass beispielsweise die Gehaltsvorstellung für den ersten Job wie auch im Vorjahr bei rund 3500 Euro liegt. Master- und Bachelor-Studierende liegen dabei auf nahezu gleichem Niveau. Die Studie zeigt auch, dass Betriebsklima und die Höhe des Gehalts für die Studierenden die wichtigsten Kriterien bei der Wahl des Arbeitgebers sind. Das Betriebsklima liegt dabei deutlich vor dem Gehalt.