Stuttgart. Zusammen mit den nun in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis übernommenen rund 300 Mitarbeitern hat Porsche im Stammwerk Zuffenhausen in den vergangenen drei Jahren rund 1100 befristete Arbeitsverhältnisse in Festanstellungen umgewandelt.
Thomas Edig, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Porsche AG und Vorstand für Personal und Soziales: „Die im Rahmen der Vereinbarung zum Arbeitsmarkt der Zukunft mit dem Betriebsrat beschlossene Steigerung der Produktivität und Flexibilität in der Produktion ermöglicht es uns, befristete Arbeitsverhältnisse unter wettbewerbsfähigen Bedingungen in unbefristete Stellen umzuwandeln.“ Die Belegschaft des Porsche-Konzerns zählt aktuell mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 8000 davon beschäftigt Porsche in Zuffenhausen, wo mehr als 3500 Mitarbeiter in der Produktion täglich 200 Sportwagen montieren.
Uwe Hück, Vorsitzender des Porsche-Konzernbetriebsrats sagt: „Betriebsrat und IG Metall haben immer wieder gefordert, befristete Stellen in unbefristete zu wandeln. So konnten wir in den vergangenen drei Jahren schon über 800 befristet Beschäftigte der Produktion in unbefristete Verträge übernehmen. Jetzt kommen noch mal über 300 dazu. Das heißt, dem Betriebsrat ist es gelungen, unsere Mannschaft in der Produktion um insgesamt über 1100 Kolleginnen und Kollegen zu verstärken.“ Hück kündigte an, es werde auch in Zukunft weitere Übernahmen geben – „dafür werden Betriebsrat und IG Metall sorgen“.