Stuttgart. Die Porsche AG hat im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August bis 31. Dezember 2010 ihren Absatz deutlich gesteigert. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum wuchs der Absatz weltweit um 57 Prozent auf 40.446 Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Zum 1. Januar 2011 hat die Porsche AG ihr Geschäftsjahr an das Kalenderjahr angeglichen. Bisher erstreckte sich das Geschäftsjahr jeweils vom 1. August bis zum 31. Juli des Folgejahres.
Porsche-Chef Matthias Müller: "Die starke Absatzsteigerung in allen Weltregionen und allen vier Baureihen zeigt eindrucksvoll, dass Porsche auf dem richtigen Kurs ist und unsere Fahrzeuge den Geschmack unserer Kunden treffen." Porsche sei abermals profitabel gewachsen. Finanzvorstand Lutz Meschke zeigte sich optimistisch: "Im Rumpfgeschäftsjahr 2010 haben wir eine deutlich zweistellige Umsatzrendite erzielt. Mit Blick auf unsere sehr solide Finanzbasis und die weltweit guten Auftragseingänge sind wir zuversichtlich, auch 2011 unseren profitablen Wachstumskurs fortzusetzen."
20.770 verkaufte Cayenne bedeuten gegenüber August bis Dezember 2009 eine Verdoppelung des Absatzes. Für das Wachstum hat laut dem Sportwagenbauer vor allem die große Nachfrage nach der neuen Cayenne-Generation gesorgt, die seit Mai 2010 auf dem Markt ist. Der Panamera hat mit 9385 verkauften Einheiten und einer Steigerung von 44 Prozent signifikanten Anteil am Erfolgskurs von Porsche. Unter den Sportwagen konnte der 911 mit einem Absatz von 6255 Fahrzeugen einen Zuwachs von 13 Prozent erzielen. Die Boxster-Baureihe erreichte 4036 Einheiten (+ 19 Prozent). Davon entfielen 2048 Fahrzeuge auf den Boxster und 1988 Einheiten auf den Cayman.