Stuttgart. Die Porsche-Holding erwartet in ihrem Geschäftsjahr 2009/2010 (endet zum 31. Juli) im Zusammenhang mit Übernahme durch Volkswagen ein Milliarden-Minus. Im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres wird es aufgrund der Kapitalerhöhung bei VW, an der Porsche nicht teilnimmt, voraussichtlich zu einer deutlichen Belastung des Ergebnisses kommen, wie der Autobauer am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Es werde ein Verlust im niedrigen einstelligen Milliarden-Euro-Bereich im Geschäftsjahr erwartet. Im ersten Halbjahr wies die Porsche SE ein Konzernergebnis nach Steuern von 871 Millionen Euro aus.
Der "Porsche Zwischenholding GmbH Konzern“ - dieser umfasst im Wesentlichen das Autogeschäft - erzielte in der ersten Hälfte ihres am 31. Juli endenden Geschäftsjahres ein operatives Ergebnis von 329 Millionen Euro. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,7 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro. Dabei, so teilt Porsche mit, habe man eine zweistellige Umsatzrendite erreicht.
Der Absatz ging im Berichtszeitraum um 1,7 Prozent auf 33.670 Fahrzeuge zurück. Im Gesamtjahr soll der Absatz im Vergleich zum Vorjahr aber steigen. Der Panamera, eingeführt im vergangenen September, wurde 8326 Mal verkauft. Meistverkauftes Modell blieb der Cayenne mit 13.454 Exemplaren. Gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres bedeutete dies einen Absatzrückgang von 19,8 Prozent. Der 911 kam auf einen Absatz von 7493 Einheiten (minus 44,7 Prozent). Die Boxster-Baureihe einschließlich der Cayman-Modelle erreichte einen Zuwachs von 11,3 Prozent auf 4397 Einheiten.