Hamburg. Das Regierungspräsidium Stuttgart sowie die Bezirksregierung Münster haben am heutigen Freitag (21. November) zwei wenig bekannte Privat-Aktivitäten des Porsche-Chefs Wendelin Wiedeking einer breiteren Öffentlichkeit nahegebracht. Nach Mitteilungen der Pressestellen beider Politikinstitutionen, die Automobilwoche vorliegen, hat der Topmanager zwei Stiftungen, die gemeinnützigen Zwecken dienen sollen, jeweils mit einer Geldsumme von fünf Millionen Euro bedacht.
So wurde in Baden-Württemberg jüngst die "Wiedeking Stiftung Bietigheim-Bissingen" als rechtskräftige Stiftung des bürgerlichen Rechts anerkannt. "Wesentliches Ziel ist die Unterstützung bedürftiger Familien, Kinder und Jugendlicher", heißt es in einer Erklärung zu der Einrichtung, die den schwäbischen Wohnort des Porsche-Lenkers im Namen trägt. "Jedoch sollen keine Funktionen übernommen werden, die zu den Pflichtaufgaben von Städten und Gemeinden oder Bund und Ländern zählen".