Hamburg. Vorstand und Aufsichtsrat des Hamburger Automobilzulieferers Phoenix AG bewerten das Übernahmeangebot durch die Continental AG, Hannover, als angemessen. Nach einer intensiven Unternehmensanalyse durch das Bankhaus Sal. Oppenheim schließe man sich der so genannten "Fairness Opinion" der Kölner Finanzexperten an, ließ Phoenix in einer Mitteilung an die Öffentlichkeit verlauten.
Das Management der Continental AG, das sich vom Zusammenführen des Phoenix-Konzerns mit der eigenen Division ContiTech Synergieeffekte in Höhe von mindestens 30 Millionen Euro erhofft, begrüßte die Stellungnahme aus Hamburg: "Die Tatsache, dass der Phoenix-Vorstand die industrielle Logik eines Zusammengehens anerkennt, wird die zügige Realisierung der gemiensamen Vorteile aus der Transaktion erleichtern", so Continental-Vorstandschef Manfred Wennemer.
Im Gespräch mit Automobilwoche hatte Phoenix-Betriebsratschef Nils Mauch erklärt, dass die Arbeitnehmervertreter seines Hauses einem möglichen Abbau von Arbeitsplätzen "nicht tatenlos zusehen werden".