Hamburg. Der Automobilzulieferer Phoenix AG hat den Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2001 auf rund 1,1 Milliarden Euro erhöhen können; eine Steigerung um 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (970,7 Millionen Euro). Dies gab Konrad Ellegast, der Vorstandsvorsitzende des Hamburger Anbieters von Kautschukprodukten und Akustiksystemen, heute bekannt.
Für das laufende Geschäftsjahr gibt sich der Phoenix-Vorstand optimistisch: "Zwar ist die Entwicklung der Weltwirtschaft noch unsicher, mit einem Anziehen der Konjunktur wird erst in der zweiten Jahreshälfte gerechnet", heißt es in einem aktuellen Ausblick des Unternehmens, "aber die Phoenix ist an mehreren erfahrungsgemäß gut laufenden Modellreihen der Kfz-Hersteller beteiligt, etwa am neuen VW Polo, der E-Klasse von Mercedes oder dem Jaguar XJ".
Phoenix-Chef Ellegast geht davon aus, das Niveau des Konzernumsatzes auch in diesem Jahr wieder erreichen zu können, "ein Einbruch wird nicht erwartet". Im Hinblick auf das Konzernergebnis erwartet Finanzvorstand Hans-Joachim Zwerg positive Effekte aus Restrukturierungsmaßnahmen und "der damit verbundenen kostengünstigeren Produktion". Zusätzliche Kostensenkungsprojekte sollen dabei helfen, "weiterhin Fixkosten" abzubauen. Die Bilanzpressekonferenz der Phoenix AG wird am 16. April stattfinden.