Hamburg. Der Automobilzulieferer Phoenix AG hat heute Zahlen für das Geschäftsjahr 2001 vorgelegt. Danach stieg der Gesamtumsatz der Phoenix-Gruppe im Vergleich zum Jahr 2000 um 16,8 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis allerdings lag 2001 mit 25,8 Millionen Euro unter dem Niveau des Jahres 2000 (34,5 Millionen Euro). Als wichtigsten Grund für diesen Rückgang nennt das Phoenix-Management einen "drastischen Anstieg der Materialpreise, der nicht an die Kunden weitergegeben werden konnte". Das Ergebnis pro Aktie verringerte sich auf 0,15 Euro (2000: 0,72 Euro).
Laut Ausblick für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Führung der Phoenix AG mit einer "stabilen Umsatzentwicklung". Zudem ließen vor allem die bereits angelaufenen Programme zur Steigerung der betrieblichen Effizienz eine "Verbesserung des EBIT" (Vorsteuerergebnis; d. Red.) erwarten. Die Hauptversammlung der Phoenix AG soll am 5. Juni in Hamburg stattfinden.