Hamburg. Der Philips-Konzern will sich von seinem Geschäftsbereich Analytisches Röntgen trennen, auf dessen Produkte und Dienstleistungen zahlreiche Autohersteller und Zulieferer zugreifen, um Strukturgefüge und Oberflächen komplexer Werkstoffe zu untersuchen. Wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage von Automobilwoche bestätigte, hat Philips mit der an der Londoner Börse notierten Spectris plc. eine "vorläufige Vereinbarung" getroffen, wonach die Röntgen-Sparte für einen Preis von 150 Millionen Euro veräußert wird, sobald die kartellrechtliche Zustimmung vorliegt.
Nicht betroffen von dem Verkauf sind die Bereiche Optoakustik und Ellipsometrie, unter anderem am Standort München, für die der Philips-Konzern im Rahmen seiner "Konzentration auf Kernaktivitäten", so der Sprecher, derzeit "weitere Optionen untersucht. Spectris will die neu zu formierende Unternehmenseinheit künftig PANalytical nennen und den Bereich Instrumententechnik zügig ausbauen.