Hamburg. Im Ringen um die Zukunft des Not leidenden Fahrzeugproduzenten Opel hat Volker Kauder, Fraktionschef der Union, Sonderrechte für das Rüsselsheimer Unternehmen abgelehnt. "Für alle Unternehmen im Land muss es die gleichen Regelungen geben", äußerte der CDU-Politiker gegenüber der "Leipziger Volkszeitung. Kauders Maxime: "Keine Sonderbehandlung für niemand".
"Jeder Arbeitsplatz ist gleich wichtig", sagte der Politiker. "Auch bei Märklin oder Schiesser sind Tausende von Arbeitsplätzen betroffen." Kauder ergänzte: "Ohne überzeugendes Rettungskonzept, ohne neuen Investor und ohne eine sich engagierende Hausbank kann Opel nicht auf Hilfe hoffen." Eine direkte Staatsbeteiligung, so Kauder weiter, komme nicht in Frage.