Detroit/New York. Nur Mercedes-Benz und VW konnten ihren Absatz im Februar in den USA steigern. Alle anderen Marken mussten Absatzrückgänge im wichtigen US-amerikanischen Markt hinnehmen. Der US-Absatz der Daimler-Kernmarke Mercedes-Benz ist im Januar mit 18.564 Fahrzeugen um 7,3 Prozent gestiegen, wie der Hersteller am Montag in Montvale (New Jersey) mitteilte. Im vergangen Jahr hatte Mercedes auf dem schwachen US-Markt gegen den Trend bereits um 2,2 Prozent zulegt. In den USA zulegen konnten vor allem die C-Klasse der Stuttgarter als wichtigstes Einzelmodell auf dem US-Markt. Der Absatz stieg um 50 Prozent auf 5.781 Neuwagen. Die M-Klasse legte um 26,7 Prozent auf 3.081 Fahrzeuge zu und zog damit am bisher zweitwichtigsten Modell E-Klasse vorbei. Der E-Klasse-Absatz ging um 16,6 Prozent auf 2.547 Fahrzeuge zurück.
VW hat im Februar etwas mehr Autos in den USA verkauft. Insgesamt habe Volkswagen of America in dem Monat 16.556 Fahrzeuge der Marke VW verkauft, 1,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte die VW-Tochter am Montag in Auburn Hills mit. Die beiden wichtigsten Modelle Jetta und Passat verbuchten leichte Zuwächse Einen deutlichen Einburch gab es dagegen beim Geländewagen Touareg. Der Jetta-Absatz legte um 2,6 Prozent auf 6.823 Autos zu, der Absatz des Passat um 6,6 Prozent auf 3.346 Neuwagen. Beim Touareg brach der Absatz dagegen um 17,8 Prozent auf 759 Fahrzeuge ein. Kräftig zulegen konnte das Cabrio Eos (plus 33 Prozent) und die in den USA Rabbit genannte Basisversion des Golf. Der Rabbit legte um fast 28 Prozent auf 1.824 Neuwagen zu. Die Sport-Varianten GTI und R32 verkauften sich ebenfalls besser als ein Jahr zuvor und kamen zusammen auf 1.305 Auslieferungen, knapp 19 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Der Sportwagenbauer Porsche hat im Februar in Nordamerika dagegen erneut weniger Autos verkauft als ein Jahr zuvor. Insgesamt seien in dem Monat in den USA und Kanada 1.841 Neuwagen verkauft worden, elf Prozent weniger als ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen am Montag in Stuttgart mit. Während der Cayenne gegenüber dem niedrigen Vorjahreswert deutlich zulegte, gingen beim 911er und Boxster die Absatzzahlen um mehr als ein Drittel zurück. Beim sportlichen Geländewagen Cayenne verdoppelte sich der Absatz auf 812 Neuwagen. Im Vorjahr war er im Februar wegen des damals kurz bevorstehenden Modellwechsels aber um 60 Prozent auf 381 Fahrzeuge eingebrochen. Der Absatz blieb damit weiter hinter dem Niveau von 2006 zurück. Vom 911er wurden mit 657 Wagen 42 Prozent weniger verkauft als ein Jahr zuvor. Der Absatz der Boxster-Baureihe ging um 34 Prozent auf 372 Fahrzeuge zurück.