Detroit/New York. BMW und Volkswagen konnten sich im April erfolgreich gegen den negativen Trend im seit langem schwächelnden US-Neuwagenmarkt stemmen. BMW hat im April in den USA deutlich mehr Fahrzeuge verkauft als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Absatz sei um 9,6 Prozent auf 31.448 Stück geklettert, teilte das Unternehmen mit. Seit Jahresbeginn sanken die Verkäufe allerdings um 4,0 Prozent auf 99.977 Fahrzeuge. Die Marke BMW verkaufte im April mit 26.735 Einheiten 5,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Mini steigerte den Absatz um 39,4 Prozent auf 4713 Fahrzeuge. Auch Volkswagen of America hat den Absatz im April gesteigert, wenn auch nur um 1,7 Prozent auf 19.415 Stück. Seit Jahresbeginn kletterte der Absatz um 0,8 Prozent.
Die weiteren deutschen Hersteller mussten dagegen Absatzrückgänge hinnehmen. Mercedes-Benz setzte im April in den USA drei Prozent weniger Fahrzeuge ab als im entsprechenden Vorjahresmonat. Der Absatz sei auf 20.271 Stück gesunken, teilte das Unternehmen mit. Seit Jahresbeginn stieg der Absatz hingegen um 1,4 Prozent. Porsche hat in Nordamerika, seinem wichtigsten Absatzmarkt, im April weniger Fahrzeuge verkauft. Mit 3099 Stück seien fünf Prozent weniger Autos abgesetzt worden als im April 2007, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart mit. Auch die Volkswagen-Tochter Audi hatte keinen guten Monat in den USA. Die Verkäufe sanken um 4,6 Prozent auf 7730 Stück, teilte Audi of America am Donnerstag mit. Seit Jahresbeginn fiel der Absatz um 2,9 Prozent auf 28.286 Einheiten.