Limburg. Im Juli 2008 wurden europaweit 5,3 Prozent weniger neue Autos zugelassen als im Vorjahresmonat. Dies zeigen die neuesten Zahlen des Marktbeobachters Jato Dynamics. Kumuliert blieben die Neuzulassungen in Europa im Vergleich zu den ersten sieben Monaten des Jahres 2007 mit insgesamt 9.47 Millionen Fahrzeugen um 2,5 Prozent (243.444 Fahrzeuge) zurück. „Die meisten Länder bekommen die schlechte Situation deshalb zu spüren, weil sich hohe Treibstoffpreise und die allgemein unsichere wirtschaftliche Lage auf die Konsumenten auswirkt“, sagte Nasir Shah, Global Business Development Director von Jato.
Beim Ranking nach Marken dominierte weiterhin VW den europäischen Markt und blieb sowohl im Juli als auch im Jahrestotal die bestverkaufte Marke. Auf den Plätzen folgten Ford, Opel/Vauxhall, Renault und Peugeot. Fiat (Platz sechs) kämpfte weiterhin gegen den allgemeinen Abwärtstrend an, besonders in Italien, und verzeichnete im Juli ein leichtes Plus (0,4 Prozent), kumuliert legten die Italiener um 2,6 Prozent zu.