Hamburg. Am Freitag dieser Woche werden die Bauarbeiten für das erste exklusive Verkaufszentrum der Marke Audi in der Hansestadt beginnen. Nach technischen Schwierigkeiten hatte sich der Start des Projekts um einige Monate verzögert.
Auf einem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Kollaustraße, einem der meistbefahrenen und auf sechs Spuren ausgebauten Verkehrswege Hamburgs, wird einer jener rund 100 exklusiven Verkaufssalons entstehen, über die Audi bis Ende des laufenden Jahres an strategisch wichtigen Standorten in Deutschland verfügen will. Die Eröffnung des Hamburger Audi-Zentrums allerdings, das aufgrund seiner architektonischen Gestaltung und des massiven Einsatzes von Aluminium-, Stahl- und Glaselementen an einen Flugzeughangar erinnern soll, wird erst im Jahr 2003 erfolgen können.
Betreiber des neuen Audi-Stützpunkts mit insgesamt etwa 100 Mitarbeitern wird die Unternehmensgruppe Raffay sein; das Investitionsvolumen beträgt rund 13,5 Millionen Euro.
Um "den Besuchern mehr zu bieten als in einem konventionellen Salon" will Volker Fritz, Geschäftsführer von Raffay GmbH + Co., dem Audi-Zentrum "neue Reize" verschaffen. So wird in dem Komplex ein Restaurant entstehen, das nicht nur für Auto-Interessenten zugänglich ist; eine Fahrschule im gleichen Gebäude soll "die Kunden von morgen" (Fritz) für die Marke Audi begeistern.
Hintergrund des Neubaus ist die Trennung der Marken Audi und Volkswagen, die der Wolfsburger VW-Konzern beschlossen hat – in Hamburg etwa will Audi zum Ende des Jahres 2004 nur noch mit markenexklusiven Autohäusern vertreten sein.