Frankfurt/Stuttgart. Autohersteller und Zulieferer haben vergangenes Jahr hunderte Millionen Euro durch Verbesserungsvorschläge ihrer Mitarbeiter eingespart. In einer aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft (dib) summiert sich der Nutzen, den die sechs teilnehmenden Hersteller und die 23 teilnehmenden Zulieferer daraus zogen, auf 600 Millionen Euro. Mit Abstand am stärksten profitierte dabei Bosch. Der Konzern kam auf einen Nutzen von 215 Millionen Euro und lag damit auch branchenübergreifend vorne. Volkswagen erzielte einen Nutzen von 119 Millionen Euro, was für einen branchenübergreifenden Rang drei hinter Siemens ausreichte, dicht gefolgt von Tochter Audi mit 115 Millionen. Daimler kam mit 61,4 Millionen auf einen branchenübergreifenden Rang sieben, BASF mit 32 Millionen auf den achten, BMW mit 26 Millionen auf den neunten und Continental mit 23 Millionen Euro auf den zehnten Rang.
Beim Ranking nach Nutzen pro Arbeitnehmer liegt dagegen unter den Herstellern Audi mit 2438 Euro vorne, bei den Zulieferern die Hoerbiger Antriebstechnik mit 12.473 Euro. Insgesamt summiert sich der Nutzen für die Hersteller auf 323 Millionen Euro, für die Zulieferer auf 277 Millionen. Die Mitarbeiter erhielten dafür bei den Herstellern insgesamt 45 Millionen Euro an Prämien, bei den Zulieferern 15 Millionen.Mitarbeiterideen bringen Bosch 215 Millionen Euro
Verbesserungsvorschläge aus der Belegschaft haben deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr geholfen, viel Geld zu sparen. Spitzenreiter bei einer aktuellen Untersuchung war Bosch, doch auch andere Unternehmen der Automobilbranche profitierten kräftig.
Branchenübergreifendes Ranking nach Gesamtnutzen
| Bosch | 215 Mio. € |
| Siemens | 145 Mio. € |
| Volkswagen | 119 Mio. € |
| Audi | 115 Mio. € |
| Telekom | 103 Mio. € |
| RWE | 78 Mio. € |
| Daimler | 61 Mio. € |
| BASF | 32 Mio. € |
| BMW | 26 Mio. € |
| Continental | 23 Mio. € |
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