Wolfsburg. VW-intern hat Martin Winterkorn die düstere Einschätzung schon mehrfach verlauten lassen, im Rahmen der heutigen Präsentation der Bilanz für das Geschäftsjahr 2008 hat sie der VW-Stratege öffentlich gemacht: Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise gehe einher mit dem größten Einbruch der Fahrzeugindustrie, die er in seinen mehr als 30 Berufsjahren erlebt hat.
Wer nun aber einen darob hadernden Manager erwartet hatte, einen verzagten und ratlosen Unternehmensführer, wurde eines Besseren belehrt. Der Vormann des größten Autoherstellers in Europa schimpft nicht über verpasste Chancen, er denkt über künftige Gelegenheiten nach. Er lässt Fahrzeugkonzepte der Zukunft untersuchen und die lukrativsten Märkte von morgen. Und er handelt entsprechend. Der bekennende Fußballfan Winterkorn setzt auf Sieg.