Flensburg. Audi und Opel mussten am deutschen Heimatmarkt im September schwere Rückgänge bei den Neuzulassungen hinnehmen. Audi kam auf 17.571 Neuzulassungen, was einem Minus gegenüber September 2006 von 16,2 Prozent entspricht. Opel kam mit 26.121 Neuzulassungen und einem Rückgang um 14,4 Prozent kaum besser davon. Marktführer VW brachte es auf 50.659 Neuzulassungen - ein Minus von 13,8 Prozent, BMW und Mini wurden 24.600 mal erstmals zugelassen, was einem Rückgang von 7,7 Prozent entspricht. Ford sackte gar um 19,7 Prozent auf 18.867 Fahrzeuge ab, die erstmals zugelassen wurden. Siehe für Details PDF "Neuzulassungen" unten unter "Multimedia".
Leicht im Plus war die Daimler-Tochter Smart mit 3510 Neuzulassungen (+ 1,6 Prozent). Mercedes-Benz steigerte die Neuzulassungen schon deutlicher, um 5,2 Prozent auf 29.235. Deutscher Spitzenreiter war Porsche mit einem Plus bei den Neuzulassungen von 20,2 Prozent auf 1280 Fahrzeuge.
Betrachtet man die ersten neun Monate des Jahres, ist Marktführer in Deutschland weiter VW (19,1 Prozent Marktanteil), gefolgt von Mercedes (10,6 Prozent), Opel (9,1 Prozent), BMW/Mini (8,9 Prozent) und Audi (7,8 Prozent).