Flensburg. Vom starken Neuwagenmarkt in Deutschland im Februar haben die deutschen Marken stark profitiert. Der Gesamtmarkt legte nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) gegenüber dem Vorjahresmonat um 24,8 Prozent auf 228.600 erstmals neu zugelassene Fahrzeuge zu. Für die ersten beiden Monate des Jahres ergibt sich ein Plus von 17,3 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Marktführer VW steigerte seinen Absatz im Inland im vergangenen Monat um 27,7 Prozent, Mercedes legte um 32 Prozent zu, Audi schaffte plus 25,7 Prozent und BMW/Mini liegen 24,8 Prozent im Plus. Die Daimler-Kleinwagenmarke Smart steigerte ihren Absatz sogar um 206,7 Prozent. Opel liegt 22,2 Prozent im Plus, Ford dagegen nur 5,1 Prozent (Die Ergebnisse aller Marken im Detail finden Sie im PDF „KBA Februar“ unter diesem Artikel).
Doch es gab im Februar auch prominente Verlierer. Toyota/Lexus mussten ein Absatzminus von 12,7 Prozent hinnehmen. Die Chrysler-Marken verkauften sich sogar um ein Viertel schlechter. Dagegen schafften folgende Marken einen Absatzzuwachs im zweistelligen Prozentbereich: Fiat, General Motors, Nissan und Smart. Stark präsentierten sich auch die französischen Hersteller Peugeot (+ 58,6 Prozent) und Renautl/Dacia (+48,4 Prozent). Lediglich Citroen (+14,6 Prozent) wuchs langsamer als der Gesamtmarkt. Skoda legte nur um ein Prozent zu.