München. Die Autobauer Honda, Mazda und Nissan schließen ihre Fabriken in China vorübergehend. Grund für die Schließung ist der Streit zwischen den größten Volkswirtschaften Asiens. Dieser eskalierte am Wochenende, schwere antijapanische Proteste sind die Folge. Das berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters".
Bei Nissan stehen die Bänder an den Standorten Guangzhou in Südchina sowie in Zhengzhou in Zentralchina bereits seit Montag still. Honda lässt die Produktion in Dongfeng ab Dienstag für zwei Tage ruhen. Mazda schickt seine Mitarbeiter im Werk in Nanjing für insgesamt vier Tage nach Hause. Der Streit zwischen den größten Volkswirtschaften Asiens schwelt schon einige Zeit, am Wochenende ist er eskaliert. In der vergangenen Woche hatte Tokios Regierung unbewohnte Eilande im ostchinesischen Meer von privaten japanischen Besitzern erworben, was nach chinesischer Auffassung ungültig und eine offene Provokation ist.Japanische Autobauer stoppen Produktion
Wegen der antijapanischen Proteste sehen sich die japanischen Autobauer Honda, Mazda und Nissan gezwungen, ihre Werke in China vorübergehend zu schließen.
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