Shelton. Das Interesse an umweltfreundlichen Autos steigt. Dies belegt eine neue internationale Studie, die von Survey Sampling International (SSI), einem Anbieter von Sampling-Lösungen für Umfrageforschung, durchgeführt wurde. Im Rahmen einer Online-Studie befragte SSI vom 1. bis 10. Oktober 2009 jeweils 1000 Menschen in China, Japan und den USA zu Fahrzeugen, die mit alternativen Energien betrieben werden. Wie die Studie zeigt, ist das Interesse, auf derartige Fahrzeuge (Hybridfahrzeuge, die sowohl mit Benzin- als auch mit Elektromotor ausgestattet sind) umzusteigen, in China am größten. Die Hälfte der Menschen, die sich für Hybridfahrzeuge interessieren, gaben an, sich bei ihrem nächsten Autokauf auf jeden Fall für einen Ökowagen zu entscheiden.
In Japan und in den USA sind es prozentual wesentlich weniger Menschen, die den Kauf eines Hybridfahrzeugs planen. In Japan gab ein Viertel der Befragten an, definitiv ein Hybridfahrzeug kaufen zu wollen, in den USA waren es 14 Prozent. Ein Grund dafür könnte die chinesische Steuerpolitik sein, die Anreize für die Einsparung von Energie, die Reduzierung von Emissionen sowie für Umweltschutzmaßnahmen seitens der Unternehmen bietet.
Bei der Frage nach der Wichtigkeit verschiedener Faktoren beim Kauf eines Ökoautos gaben die Chinesen an erster Stelle den Markennamen/Hersteller an (39,6%), gefolgt vom Fahrzeugtyp (29,5%). Die Verbraucher in den USA zeigten dasselbe Muster: Am wichtigsten ist der Markenname/Hersteller (32,6%), der Fahrzeugtyp steht an zweiter Stelle (21,4%). Die japanischen Befragten dagegen nannten den Preis des Fahrzeugs nach Steuererleichterungen und Subventionen (30,6%) als ausschlaggebenden Faktor, gefolgt vom Markennamen/Hersteller (23,1%).