Genf. Der Auto-Salon gibt einen guten Überblick darüber, wie die Autobranche derzeit aufgestellt ist. Kann das Vorjahresniveau gehalten oder gar gesteigert werden? Diese Fragen können erst nach dem Salon beantwortet werden. Jetzt steht aber schon fest, welche Neuheiten die Hersteller präsentieren. Lesen Sie hier, was die Hersteller R bis Z in Genf auf die Bühne rollen.
R wie Renault:
Renault Fluence ZE und Kangoo ZE gibt es schon – in Genf stellt Renault seinen dritten Stromer vor: Den Renault Zoe. Unter der Haube hat Zoe einen E-Motor mit 82 PS (60 kW), die Lithium-Ionen-Akkus mit 22 kWh reichen für rund 165 Kilometer. Verlockend dürfte darüber hinaus der Preis sein: Experten erwarten 20.000 Euro plus monatliche Kosten für das bei Renault typische Akku-Leasing. Ebenfalls am Renault-Stand wird das Facelift des Megane zu sehen sein.
R wie Rinspeed:
Das kleine Schweizer Unternehmen ist bekannt für seine verrückten Studien und Neuheiten. So wenig Ballast und Unnötiges mit sich herumschleppen wie eben möglich - dieses Motto hat sich der Schweizer Frank Rinderknecht mit seinem Konzept Car "Dock+Go" auf zwei und - je nachdem - auf drei Achsen gesetzt.
R wie Roding Automobile:
Vor zwei Jahren machte der Roding Roadster 23 noch als exotischer Prototyp auf den Teststrecken der Republik von sich reden. Doch jetzt ist es amtlich: Das Auto geht in Serie. Das hat der deutsche Kleinserienhersteller in der bayerischen Stadt Roding bestätigt. Die Serienfassung des offenen Zweisitzers gibt es erstmals auf dem Genfer Auto-Salon zu sehen. Die Auslieferung soll bereits im Frühjahr beginnen. Als Basispreis nannte der Hersteller vor knapp zwei Jahren rund 160.000 Euro und machte seitdem keine neuen Angaben.R wie Rolls-Royce:
Optische Veränderungen halten sich beim Rolls-Royce Phantom in Grenzen. Erste Fotos zeigen höchstens kleine Korrekturen an den Leuchteinheiten vorn und hinten sowie an der Fahrzeugfront. Etwas mehr Veränderung gibt es unter der Motorhaube: Hier findet sich die neueste Technik der Rolls-Royce-Mutter BMW wieder.