Detroit. Der US-Autobauer Ford hat Probleme mit Rädern und muss deshalb knapp 129.000 Limousinen zurückrufen. Die zuständige US-Aufsichtsbehörde erklärte am Freitag, dass sich bei den Modellen Mercury Milan und Ford Fusion aus den Jahren 2010 und 2011 Räder lösen könnten. Beim Fahren könnten die Radbolzen brechen, wodurch es zu einem Flattern kommen könnte oder sich die Räder lösen könnten, was die Gefahr eines Unfalls erhöhe, so die Verkehrssicherheitsbehörde in einer Mitteilung.
Ford wird die Besitzer der betroffenen Wagen benachrichtigen, am 24. Januar 2012 soll die Rückrufaktion beginnen. Autohändler sollen bei ihnen die Radmuttern an allen vier Reifen ersetzen und die Bremsscheiben prüfen.
Tags zuvor konnte Ford noch mit einer guten Nachricht aufwarten: Der zweitgrößte US-Autobauer wird erstmals seit September 2006 wieder eine Quartalsdividende ausschütten. Die Aktionäre sollen fünf Cent je Anteilsschein erhalten. "Wir haben enorme Fortschritte bei der Schuldenreduzierung gemacht und konstant positive Umsätze und Cash Flow generiert", sagte der Vorstandsvorsitzende Bill Ford in einer Mitteilung. Ford hatte im September 2006 die Ausschüttung von Dividenden wegen der großen Schuldenlast gestoppt. In dem Jahr hatte das Unternehmen schließlich 12,7 Milliarden Dollar (9,5 Milliarden Euro) Verlust geschrieben. (Foto: Ford)