Genf. Der US-Autobauer Ford will im Gegensatz zu seinem Rivalen General Motors keine Allianz mit einem europäischen Konkurrenten eingehen - das sagte Ford-Chef Allan Mullaly am Rande des Auto-Salons in Genf. Demnach gebe es momentan keine Pläne für ein solches Bündnis, im Gegenteil: Ford wolle die Produktion der "tatsächlichen Nachfrage" in Europa anpassen, um so die schwächelnde Nachfrage abfangen zu können. Dieses Prinzip ist nicht neu im Hause Ford: Der Konzern habe sich dieser Strategie bereits in anderen Regionen bedient, um profitabel arbeiten zu können.
Dennoch sucht der Autobauer dauerhaft nach Möglichkeiten, um "eventuell Technologien zu teilen". Voraussetzung dafür sei aber, dass Ford und ein möglicher potentieller Partner gemeinsame Interessen hätten.
Wie bereits berichtet rechnet Ford in diesem Jahr in Europa mit einem Verlust von bis zu 600 Millionen Dollar. (Foto: Ford)