Köln. Ford hat seinen Marktanteil in seinen 19 wichtigsten europäischen Absatzmärkten im Mai den fünften Monat in Folge gesteigert. Dies sagte Ingvar Sviggum, Vizepräsident bei Ford of Europe für die Bereiche Marketing, Vertrieb und Service, am Montag in einer Telefonkonferenz. Ford setzte mit 118.300 Neuwagen in den 19 wichtigsten europäischen Märkten (Österreich, Belgien, Großbritannien, Tschechien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien, Schweden und Schweiz) zwar um 10,6 Prozent weniger Fahrzeuge ab als im Vorjahreszeitraum. Da sich der Gesamtmarkt schwächer entwickelte, stieg der Marktanteil von 8,7 auf 8,9 Prozent.
Während sich die Märkte mit staatlichen Abwrackprämien wie etwa Deutschland sehr gut entwickelten - in Deutschland verkaufte Ford im Mai fast um die Hälfte mehr Neuwagen als im Mai 2008 -, bereiten insbesondere die osteuropäischen Märkte derzeit Sorgen. In Russland etwa sanken die Verkäufe von Ford um 45,2 Prozent. Der russische Gesamtmarkt sank im Mai sogar um 49 Prozent.
Die wichtigsten Ford-Absatzmärkte von Januar bis inklusive Mai 2009 waren Großbritannien mit 152.400 verkauften Neuwagen, gefolgt von Deutschland (121.600), Italien (99.400), Frankreich (58.900) und Russland (42.800).