Detroit. Der seit 14 Monaten amtierende neue Ford-Konzernchef Alan Mulally sieht den Kampf des Traditionsherstellers gegen andauernden Absatzeinbruch noch nicht für gewonnen. "Keine Ahnung, es ist ein Kampf gegen die Uhr," sagte Mulally auf die Frage, ob sich der Konzern inzwischen wieder auf dem Wege der Besserung befinde.
Mulally, der vor seinem Job bei Ford für eine positive Wende beim Flugzeugbauer Boeing verantwortlich zeichnete, zeigte sich aber überzeugt, dass er zumindest Hand an den richtigen Stellschrauben angelegt habe. "Ich weiß genau, was ich tue. Haben wir auch genug Zeit? Ich weiss es nicht," räumte er ein. Er mache sich aber keine Sorgen darüber. "Wenn man sich darum Sorgen macht, Sorgen zu haben, statt sich darum zu sorgen, dass man etwas tut, dann wird das wirklich zu einem Risiko. Also lassen Sie uns einfach diesen verdammten Plan umsetzen," fügte er unter Blick auf den Ende 2006 präsentierten Sanierungsplan hinzu.