Marktoberdorf. Der bayerische Traktoren- und Landmaschinenproduzent Fendt will in Zukunft mit einer Reihe spezieller Informations- und Praxisveranstaltungen das Interesse junger Frauen an einem Einstieg in vermeintliche "Männerdomänen" stärken. Hintergrund ist der zunehmende Mangel an Fachkräften, unter denen auch imageträchtige Arbeitgeber wie die Autokonzerne Porsche, BMW und VW sowie renommierte Zulieferer wie Continental zu leiden haben.
Im Rahmen des sogenannten Forscherinnen-Camps werden etwa 13 Schülerinnen im Zeitraum vom 2. bis 7. November dieses Jahres einen ersten "Einblick in den Arbeitsalltag" bei Fendt erhalten. Unter anderem können nach Angaben des Traktor-Fertigers "technisch interessierte Teenager" dabei erleben, wie Hightech-Landmaschinen "von der Skizze bis zur Endabnahme" entwickelt werden.