Köln. Jubel bei den Ford-Händlern: „Die Auftragsbücher beim Transit sind voll“, sagt Volker Reichstein, Vorsitzender des Ford-Händlerverbandes. Doch die Nachfrage nach dem Nutzfahrzeug gestaltet sich anders, als Ford dies ursprünglich geplant hatte. „Über 90 Prozent der Interessenten wollen ein frontangetriebenes Modell“, sagt ein Händler aus Süddeutschland – die Kölner haben aber nur 70 Prozent der Produktion für diese Antriebsversion vorgesehen, der Rest entfällt auf das Modell mit Heckantrieb.
„Eigentlich kann man Ford keinen Vorwurf machen, so etwas kann niemand vorhersehen“, so der Händler, „doch die Kunden laufen inzwischen zur Konkurrenz über“. Ford bestätigte Lieferzeiten von bis zu sechs Monaten, führt dies aber vorwiegend auf die hohe Anzahl an Sonderwünschen der Kunden. „Rund die Hälfte der Fahrzeuge werden mit Sondereinbauten bestellt, was die Bauzeit verlängert“, so ein Unternehmenssprecher.