Wolfsburg. Der VW-Konzern hat seine Fertigungs-Pläne für Nordamerika konkretisiert und plant neben einem neuen Montagewerk im Dollarraum nun auch die Produktion von Motoren und Getrieben vor Ort. „Wenn wir diese Komponenten nicht lokal fertigen, werden wir nicht wettbewerbsfähig sein“, sagte VW-Nordamerika-Chef Stefan Jacoby auf dem „World Congress“ der Automotive News, dem US-Schwesterblatt der Automobilwoche.
Die Getriebe- und Motorenfertigung müsse nicht zwingend in der Nähe des Autowerkes stehen, erklärte Jacoby. Neben den USA nannte er Kanada und Mexiko als mögliche Standorte. Eine höhere Fertigungstiefe soll die Abhängigkeit des US-Geschäfts vom Dollar verringern. BMW und Mercedes beziehen die Motoren für ihre US-Werke aus Europa und leiden daher unter dem starken Euro.