Wolfsburg. Die Stadt Huntsville im US-Bundesstaat Alabama darf sich Hoffnungen auf ein "Trostpflaster" des VW-Konzerns machen. Zwar hatte Huntsville Mitte Juli knapp gegen Chattanooga/Tennessee verloren, als der VW-Konzern den Standort für seine neue Fahrzeugfabrik in den USA festlegte. Beim Bau eines ergänzenden Komponentenwerks im Dollar-Raum allerdings könnte Huntsville in einem zweiten Schritt bei VW durchaus zum Zuge kommen.
"Huntsville wird für den VW-Konzern bei zukünftigen Projekten in den USA stets eine Option darstellen", bestätigte VW-Produktionsvorstand Jochem Heizmann auf Anfrage der Automobilwoche am Rande des 12. Moscow International Automobile Salon in der russischen Hauptstadt. "Und damit auch für ein neues Komponentenwerk". Eine Vorentscheidung zugunsten von Huntsville sei jedoch noch nicht gefallen. Heizmann: "Wie immer werden wir auch rund um das Projekt Komponentenwerk etliche Optionen eingehend prüfen".