Köln. Mit seinen Hybrid-Modellen hat sich Toyota zusammen mit seiner Edel-Tochter Lexus in der aktuellen Klima-Diskussion einen beträchtlichen Image-Vorsprung vor dem Wettbewerb erarbeitet. Laut einer weltweiten Umfrage des Marktforschungsinstitutes Puls glauben 18,6 Prozent der Autokäufer, Toyota baue besonders umweltfreundliche Autos. Auf Platz zwei folgt mit 10,6 Prozent Honda, auf Platz drei liegt mit nur 3,7 Prozent VW. Allerdings haben sich die Japaner vorgenommen, emissionsfreie Fahrzeuge zu bauen – wenngleich dieses Ziel nicht terminiert wurde.
Bis dahin ist es noch ein langer Weg, denn gerade bei den Volumenmodellen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren liegt Toyota derzeit noch hinter der Konkurrenz. Ein Auris mit dem häufig bestellten 1,6-Liter-Benziner beispielsweise emittiert 166 Gramm CO2 pro Kilometer. Sowohl der Opel Astra (151 g/Km) als auch der Ford Focus (157 g/Km) und sowie der VW Golf (159 g/Km) schneiden hier besser ab - ein Problem, dessen sich das Konzern-Management bewusst ist: "Derzeit binden wir alle Ingenieurskapazitäten, um die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren“, sagt ein Unternehmenssprecher von Toyota Deutschland.