Leverkusen. Mazda konnte beim neuen Mazda2 Entwicklungs- und Produktionskosten soweit drücken, dass die Japaner mit dem Kleinwagen erstmals seit 2003 wieder Geld verdienen können. „Das neue Modell wird im Gegensatz zu seinem Vorgänger für uns profitabel sein“, sagte Jeff Guyton, Finanzchef bei Mazda Motors Europe gegenüber der Automobilwoche. „Allein die Reduzierung von zwei auf eine Produktionsstätte hat uns dabei sehr geholfen“, erklärt Gyuton. Während das alte Modell für den Europa bei Ford in Valencia gebaut und für die restlichen Märkte in Japan gefertigt wurde, läuft das neue Modell ausschließlich in Hiroshima vom Band. Guyton räumt jedoch ein, dass „uns derzeit auch der günstige Yen-Kurs hilft“.
Obwohl der Mazda2 laut Mazda Deutschland-Vertriebsdirektor Klaus Kalthoff jetzt „nicht mehr nur den Händlern, sondern auch dem Hersteller Geld bringt“, liegt der Basispreis des Kleinwagens um 650 Euro unter dem des Vorgängers. So steht ab dem 20. Oktober der Mazda2 Impuls mit 75 PS für 11.950 Euro bei den rund 700 Händlern in Deutschland. Zum Marktstart stehen noch zwei weitere Benziner mit 86 und 103 PS sowie zwei zusätzliche Ausstattungsversionen zur Verfügung. Zum Serienumfang gehören grundsätzlich ABS, ESP, sechs Airbags, Zentralverriegelung und elektrische einstellbare Außenspiegel. Ein 68 PS starker Diesel aus dem Ford-PSA-Verbund folgt im kommenden Frühjahr, eine dreitürige Variante wird ebenfalls 2008 nachgeschoben.