Ingolstadt. Die VW-Premiummarke Audi will den Absatz ihrer wichtigen Volumenbaureihe A6 und der Nobellimousine A8 auf dem zunehmend umkämpften deutschen Pkw-Markt mit einem Bündel von Incentives fördern. Dies geht aus vertraulichen Unterlagen des Audi-Vertriebs hervor, die Automobilwoche jüngst zugespielt wurden. Demnach stehen dem Audi-Handel allein für die Mittelklassefahrzeuge des Typs A6 im ersten Quartal dieses Jahres sieben finanzielle Stützungsmaßnahmen zur Verfügung, darunter eine Leasingprämie für das Großkundengeschäft sowie je eine Inzahlungnahmeaktion für Fremdfabrikate und Audi-Modelle.
Auch im Rahmen der Incentive-Aktion "Leasingeroberung" lobt die Audi-Zentrale hohe Geldzuwendungen aus. So können Verkäufer jetzt 1750 Euro netto einstreichen, sofern sie den Leasingnehmer eines Fremdfabrikats wie der E-Klasse von Mercedes-Benz oder des BMW-Fünfers zum Umstieg auf eine A6-Limousine mit 2,0-TFSI- oder 2,0-TDI-Maschine bewegen (Karosserieversion Avant: 1250 Euro). Bei den "restlichen Motorisierungen", so das entsprechende Audi-Papier, winken gar 2000 Euro (Avant: 1500 Euro), die der Verkäufer bei Bedarf an den Einzelkunden weiterreichen kann (siehe Ausriss).