Hannover. Die Continental AG hat nach Angaben des Unternehmens "ein wichtiges Etappenziel" auf dem Weg zur geplanten Übernahme des Hamburger Phoenix-Konzerns erreicht: Die Anteilseigner der Phoenix AG hätten inzwischen 50,02 Prozent des Aktienkapitals an den Kaufinteressenten aus Niedersachsen übertragen, ließ das Continental-Management heute verlauten.
Continental bietet den Inhabern der Phoenix-Aktien 15 Euro pro Stück; die Annahmefrist endet am 28. dieses Monats. Während der Vorstand der Phoenix AG die "industrielle Logik" der anvisierten Verschmelzung akzeptiert hat, lehnt der Betriebsrat entsprechende Pläne nach wie vor ab. Im Gespräch mit Automobilwoche hatten Arbeitnehmervertreter dafür jüngst insbesondere die Sorge um einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen als Begründung angeführt.