Hannover/ Hamburg. Die Continental AG, Hannover, plant die Übernahme des Hamburger Phoenix-Konzerns. Den Anteilseignern des auf Kautschukprodukte spezialisierten Automobilzulieferers Phoenix AG soll daher nun ein Angebot von 15 Euro je Aktie unterbreitet werden.
Das Continental-Management sieht die Akquisition als "konsequenten Schritt" im Rahmen seiner Strategie der Weiterentwicklung der Division ContiTech. "Durch die Aufnahme in den Continental-Konzern werden sich die gemeinsame Wettbewerbsfähigkeit und die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten entscheidend verbessern", so Manfred Wennemer, Vorstandsvorsitzender der Continental AG. In Gesprächen mit Automobilwoche hatte Wennemer immer wieder betont, "die Prozessketten quer durch alle Unternehmensteile optimieren" zu wollen. Der Zusammenschluss mit Phoenix soll ContiTech zu einer weltweit stärkeren Position unter anderem in den Bereichen Schlauchleitungen und Luftfedersysteme verhelfen.