Hannover. Die Führung des deutschen Automobilzulieferers Continental AG sieht "positive Anzeichen" für eine Erholung der angeschlagenen Fahrzeugproduzenten General Motors (GM), Ford und DaimlerChrysler im wichtigen Nordamerika-Geschäft. Dies sagte William Kozyra, als stellvertretendes Vorstandsmitglied der Continental-Division Automotive Systems (CAS) zuständig für die NAFTA-Freihandelszone (North American Free Trade Agreement), am Dienstagabend in Hannover. "GM scheint inzwischen wirtschaftlich wieder voranzukommen", so Kozyra, "und DaimlerChrysler wird in Nordamerika allein 2007 acht neue Modelle einführen". Dies seien ermutigende Zeichen für CAS, da das auf Fahrwerks- und Bremskomponenten sowie Pkw-Elektronik spezialisierte Unternehmen mit GM und DaimlerChrysler seit langem enge Lieferbeziehungen unterhalte. Auch im kriselnden Ford-Konzern macht Kozyra Fortschritte aus: "Der neue Topmanager Alan Mulally schüttelt Ford derzeit kräftig durch". Kozyras vorläufiges Fazit: "Auch für uns Außenstehende sind bei Ford nun eine Reihe ermutigender Signale zu erkennen".
Continental hofft auf Turnaround bei US-Autoproduzenten
Continental sieht Anzeichen für eine Erholung der angeschlagenen Fahrzeugbauer Ford, GM und Daimlerchrysler im Nordamerika-Geschäft.
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