Frankfurt/ Hannover. Der Autozulieferer Continental wird zukünftig nicht mehr im Deutschen Aktienindex Dax geführt. Auslöser für die Entscheidung der Deutschen Börse ist der Einstieg der fränkischen Schaeffler-Gruppe bei Continental, durch den unter anderem der für die Zugehörigkeit zum Leitindex der 30 wichtigsten deutschen Aktien erforderliche Mindeststreubesitz nicht mehr gegeben ist.
"Wir nehmen die Entscheidung der Deutschen Börse mit Bedauern zur Kenntnis", erklärte ein Continental-Sprecher auf Anfrage der Automobilwoche. "Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass Continental in den DAX gehört und
haben auch im Sinne der Index-Kontinuität für einen Verbleib im DAX
plädiert: Zum einen sind neben den im Zuge des Übernahmeangebots der
Schaeffler Gruppe nicht getenderten Continental-Aktien auch die getenderten
Aktien an der Börse frei handelbar. Zum anderen erwarten wir, dass die
Continental-Aktie auch nach Vollzug des Übernahmeangebots auf Grund der in
der Investorenvereinbarung getroffenen Beteiligungsbeschränkung auf maximal
49,99 Prozent an der Continental über einen Freefloat verfügen wird, der
die Einhaltung der Kriterien der Deutschen Börse ermöglicht."